21.04.2022

  Überzeit / Unterzeit in der Auswertung (5 Tage offen)

Hier erfahren Sie, wie Unter- bzw. Überzeit aufgrund der Wertmethode temporär entstehen


Die Wertmehtode ist zwar die deutliche fairere Methode für die Mitarbeitenden, aber Sie hat auch einen Nachteil. Die Berechnung ist recht kompliziert und nicht selbsterklärend. So kommt es vor, dass in einer Woche mit einem Feiertag normal gearbeitet wird (ohne am Feiertag) und am Schluss der Woche eine Unterzeit besteht. 

Beispiel -30 min:

42.5h Woche verteilt auf 5 Tage ergibt 8h 30 min pro Tag. In diesem Beispiel wird an 4 Tagen 9h Stunden und am Samstag 6h30min gearbeitet . Die Soll-Arbeitszeit in dieser Wiche beträgt auch 42.5 Stunde und für den Feiertag werden 8.5 Stunden gutgeschrieben. Fällt nun der Feiertag auf einen "normalen" Wochentag, wird dem Mitarbeitenden 8.5h gutgeschrieben. Er hätte aber 9h arbeiten müssen, was zu einer Minuszeit von 30 min führt. Das mag auf den ersten Blick als unfair erscheinen, denn er kann ja für die Minuszeit nichts dafür, so die häufige Aussage. Das stimmt, fällt der Feiertag auf einen Samstag, wird dem Mitarbeienden 2 Stunden gutgeschrieben. Da die Feiertage in diesem Beispiel (Di-Sa) über einen langen Zeitraum fast gleichmässig verteilt sind auf die Wochentage (Ausnahme Karfreitag), geht es immer auf (4x -30 min, 1x +120min). 

Wir empfehlen zu Beginn eines Systemswechsels diesen Effekt dem Perosnal einmal ganz genau zu eklären, denn ansonsten kann das Gefühl aufkommen, dass etwas scheinbar nicht stimmt. So soll allen Mitarbeitenden ein gutes Bauchgefühl vermittelt werden. Im Teamplanner kann jede einzelne  Minute rekonstruiert werden. 

Um den Feiertagsffekt zu verkleinern hilft es, wenn längere Perioden ausgewertet werden. 

 

Teilzeitarbeitende

Den gleiche Effekt haben wir auch, wenn Teilzeitarbeitende die z.B. 50% arbeiten, nur am Di/Mi volle Tage arbeiten und am Donnerstagmorgen. Erstellt man dann eine Auswertung vom 1. bis 31. des Monats und der erste Tag des Monats ist ein Donnerstag, dann wird die Person am Ende des Monats ein Minussaldo aufweisen. Falls der 1. des Monats auf eien Dienstag fällt und es ebenfalls 31 Tage sind, dann stehen Überstunden zu Buche. 

 

Dieses scheinbare Dilemma existiert nur bei kurzen Auswertungsperioden und wenn nicht ganze Wochen (Di-Sa) ausgewertet werden. Erklären Sie diesen Effekt dem Team und lassen Sie ein paar Minusstunden oder Plusstunden einfach zu. Bis zum Ende des Jahres wird dieser Effekt immer kleiner.